Entwicklung durch Ermutigung!

Kurzmitteilung

Der wunderbare Prof. Gerald Hüther hat sich im Mai 2014 im Gespräch mit Werner Huemer Gedanken zum Menschenbild der Gegenwart und dem „kollektiven Brei“, in dem wir alle leben, gemacht. In unserer entgeisterten Welt, die immer noch von Ressourcenausnutzung geprägt wird, gibt es kaum Möglichkeiten unsere angelegten Potentiale zu entfalten. Wir sind großteils immer noch geprägt von der Vorstellung des entkoppelten Geistes, der durch besonderes Hirntraining zu enormen Leistungen fähig ist.

Hüther rückt in diesem Gespräch allerdings das Menschenbild in den Vordergrund, das uns, seiner Meinung nach, von Anfang an innewohnt, ein Bild des sozialen Gemeinwesens. Die in ihm angelegten Ressourcen drängen danach sich als Potentiale zu entfalten, und brauchen eine Entwicklung durch Ermutigung. Erst so könne ein Beitrag entstehen, der aus sich erwachsen, den eigenen Forderungen und Bedürfnissen gerecht wird und wieder weiter entfalten kann. Eine schöner Gedanke. Eine wunderbare Vorstellung. Meiner Meinung nach lohnt es sich, 22min hineinzuhören!

https://www.youtube.com/watch?v=K0nud8EA0Ew

Und im übrigen: bin ich für mehr „begeistern statt entgeistern“

„Griff An“

„Angriff“ ….oder der „Griff An“ den Stift

Angesichts der Tatsache, dass Wörter und Bilder „angreifen“ können, zeigt, eine unglaublich starke, aber verwundbare Seite in uns.

„Angreifen, Angriff“, bedeutet nichts Anderes, als jemanden zu berühren. Wenn Berührung nicht mehr auf einer Ebene stattfinden kann, die beiden Seiten das ermöglicht, was dafür nötig ist, dann bleibt am Ende nur mehr ,“der Angriff“. Und dann gibt es kaum noch die Möglichkeit, einander so zu berühren, dass eine wirkliche Konfrontation entsteht. Konfrontation würde ja im Endeffekt, ein  wesentlich „mehr an Zeit, mehr an Auseinandersetzung,  mehr an Kontakt“ implizieren, und dafür gibt es aktuell und vielerorts:

ZU WENIG RESSOURCEN! ZU WENIG UMVERTEILUNG!

Aber dafür braucht es einen Raum der Auseinandersetzung, der Konfrontation, und des Griffs an……. Und das, ist immer und überall zu befürworten, sofern auch in dieser Kultur der Auseinandersetzung, Respekt und Toleranz als klare Regeln gelten. Und davon gibte es scheinbar in diesen Zeiten, viel zu wenig!

In diesen Tagen wurde aber so schmerzlich sichtbar, dass es Menschen gibt, die sich nicht an Spielregeln halten (können). Und es ist so unfassbar, dass es keine Worte dafür gibt. Wir brauchen mehr Lebensräume, und weniger Unterdrückung. Wir brauchen ein mehr an Zivilgesellschaft, die ermutigt wird, aufzustehen um für ein Leben einzutreten, dass das Leben erst wert macht. Da sein, mit und füreinander. Leben und leben lassen. Selbstbestimmt. Selbstbewusst.

Wir könnten gut mit, ein weniger an desaströser Bankenverwirtschaftung , ein weniger an Spekulationen und ein weniger an „Mehr von Ausbeutung“ leben. Wirklich gut.

Warum ich dazu schreiben möchte, ist, dass ich immer noch daran glaube, dass, sowohl Worte als auch Bilder in der Lage sind, das zu transportieren, dass in uns angelegt ist, aber sowenig kultiviert wurde. Die Kraft der Bilder und der Worte, der wir uns immer bedienen können, weil sie immanent verfügbar sind. Für jeden von uns.

 Danke an alle, die immer schon daran geglaubt haben, dass  durch Bilder und Worte, ein Angriff möglich ist. Aber einer, der noch viel stärker ist, weil hier Überzeugung und Liebe am Werk sind.

Soviel zum Thema: „Angriff“ oder der „GriffAn“ den Stift

Danke: Sophie, Jakob und Anna!

Kurzmitteilung

Warum nicht dem Frühling gleich machen, den Eisheiligen trotzen, alle  Sinne aktivieren und aus allen Farben schöpfen? Lassen wir unsere inneren Bilder sprechen und mit der Kraft des zarten Sprießens, Neues entstehen. Willkommen Frühling!

„Es gibt eine Vitalität, eine Lebenskraft, eine Energie, die nur durch unser Handeln umgesetzt werden kann. Und weil es dich in der Gegenwart nur einmal gibt, ist auch dein Tun einmalig……..“(M.Graham)

Ich lade dich ein, zu einem Farbenreigen! Ein Raum für kreative Gedanken, und wilde Gefühle…..umgesetzt mit Materialien, die dir passen. Lass den Frühling raus!                   Voraussetzungen: keine Malerischen nötig.  Mitzubringen: Schürze oder T-shirt.

Wann:   23.05.2014                                                                                                            Zeit:     18.00h-20.30h, je Abend: € 28,- inkl. Material; (3er Block: € 75,-)                                Wo:     „Schreibmalstatt“,  Lerchenfelderstr. 65/16, 1070 Wien                                    email:  barbarasteiner@schreibmalstatt.at                                                                         Tel.:     0650/3051092……….Anmeldung: Bitte bis 2 Tage vorher!

Na also!

Na also!

Ich freue mich auf Dich!

Barbara