Für Pia

Ich war in letzter Zeit sehr nachlässig mit meinen Berichten…aber ganz und gar nicht nachlässig mit „Leben“. Ich durfte wundervolle Tage im Salzkammergut verbringen und die Ernte, wenn man das so nennen kann, ist ein Gedicht, das ich für meine Tochter geschrieben habe, und natürlich auch für alle, die sich damit identifizeren können.

Für Pia

Sometimes there is a crack in the flow,and when ever you know, and realize this  crack in the flow – it’s up to you, and you are having the chance to go! and on the other side-love and  awareness is wide! turn this page, because there are so many ways to come-and take this new stage! love seems  to be a hard way to go-but what ever you should  know:

love should come easy! although!

 

Sentio ergo sum!

oder,ein Plädoyer für: denken, lieben und fühlen! Alles miteinander?

Ein kurzer Ausflug in die Poesie:

Komm her und stell dich-                                                                                 Grübelmonster! sonst fordere ich dich                                                                               zum Duell-und so schnell                                                                                                     kannst du gar nicht denken,                                                                                               denn Gibberish*, werd ich dich                                                                                           aus dem Kreis dann lenken! (B.Steiner)

* Gibberish ist eine englische Bezeichnung für eine Sprache ohne Inhalt. Manchmal brauchen wir eine andere Achtsamkeit und Aufmerksamkeit, wenn wir uns zu lange mit Gedanken-Dingen beschäftigen. Gerade die Sprache eröffnet, im Geschriebenen, einen  unfassbaren Wortschatz und ein Ideenreichtum, derer wir unser immer bedienen können. Mit dieser „Break Technik“ lassen sich Gedankenströme neu entfalten. (Huppertz M.,2011)

Eine andere Variante bedient sich der Gedankenmelodie. Wenn sich ein Gedanke ganz hartnäckig hält, und immer wieder seinen Platz ganz vorne einfordert, dann kann ich diesen in eine bekannte Melodie ( es muss ja nicht *Rise like a Phoenix* sein) umwandeln. Eine erprobte und wunderbare Melodie dazu ist „Auf der Mauer auf der Lauer“…..hitverdächtig! aber auf jeden Fall ( kommt hier „Alle meine Entchen“ auch in die engere Wahl.)

Wenn wir uns manchmal einer anderen Art von Schriftsprache und Sprachmelodie bedienen, einer, die nicht immer der Vernunft und dem Verstand dient, um uns, mit den kreativen Teilen in uns, zu verbünden, dann passiert auf wundervolle Weise das, wonach wir uns manchmal aus tiefstem Herzen sehen: Klarheit!

Etwas das klar ist, ist transparent, und somit kann ich es einordnen. Es verlangt keine weitere Beachtung mehr. Ich kann es in mein Verständnis integrieren. Auch unsere Gedanken verlangen manchmal nach neuer Integration. Aber auch hier bedarf es immer wieder einer neuen Aufmerksamkeit. Cogito ergo sum. ( ich denke, also bin ich) Ein, meiner meiner Meinung nach zu kurz gefasster Begriff, Mensch zu sein. Amo ergo sum. (Ich liebe, also bin ich) Ein Ansatz, den ich sehr befürworte, und jedem ans Herz lege.

Ich möchte dieses Ichbewusstsein um eine Nuance erweitern und in Verbindung setzen. Sentio ergo sum. ( Ich fühle, also bin ich)

Niemand sonst als ich denkt , niemand sonst als ich liebt, und niemand sonst als ich  fühlt ! So wie jeder einzelne Mensch. Und all das ergibt, ein Wir.  Diese Vielfalt in uns, ist, eine Vielfalt im Wir.

Ich denke, zu lieben, ist eine Forderung an uns, sich unseren Gefühlen zu stellen.

(Cogito ergo sum, Amo ergo sum, Sentio ergo sum)                                       „Integrationsarbeit“