Einfach Glück;)

Denn Herr Rossi sucht das Glück,                                                                                  sucht man es, so fehlt ein Stück,                                                                                           ja, es fehlt ein Stück vom Glück.

Ja Herr Rossi hat’nen Wunsch,                                                                                            Eis vom Nordpol flambiert mit Punsch, eine Schokoladenburg,                                              3 Stück Kuchen, 6 Kaffee, 20 Törtchen und nen Tee-                                                           was noch, was noch, was noch?usw……………………………..

rossi

 

 

 

Viele können sich vielleicht an die Serie der 70iger Jahre erinnern. Wir alle suchen immer nach der Lebensweise, die auf Glück und Zufriedenheit basiert. Erst kürzlich hatte ich mit einigen Leuten ein Gespräch darüber. Wir waren uns insofern einig, dass die Suche im Außen wohl einen Trugschluss darstellen muss. Was bleibt dann? Die Suche im Innen? Ist das der Weg zur Glückseeligkeit, oder ist das auch eine Suche, die nur bedingt das hält, was es zu versprechen scheint? Viele Methoden deuten darauf hin, dass das genaue Ergründen unserer Sehnsüchte und dem Streben nach Glück, Arbeit an und für sich darstellt.

Byron Katie, mag für viele ein Begriff sein. Ihr Weg zu einem befreiten Leben: „The Work“ setzt sich mit den wesentlichen Fragen im Leben auseinander. Ich kenne ihre Vorgangsweise zu wenig, um darüber zu schreiben, aber es mag wohl ein Werkzeug sein, um an der Basis zu „arbeiten“. Wenn ich bei der Feststellung bleibe, dass ich nicht im Außen Antworten finden kann, dann gibt es vielleicht etwas, dass ganz einfach da ist, und ich übersehe die Möglichkeit im Sein? Eine Frage, die es sich lohnt gestellt zu werden, da sie für mich einen anderen Zugang schafft.

Rene Egli, Betriebswirt und Ökonom, vertritt in seinem Prinzip die Ansicht, dass unser Denken unsere Welt bestimmt. Alles liegt einem Naturgesetz zugrunde. Energie. Wir schaffen unsere Realität durch unser Denken. Das wiederum ermöglicht Handeln. Und Handeln zielt immer auf etwas Bestimmtes. Ein für mich sehr logische und spannende Gegenüberstellung. Aber liegt hier nicht auch die Gefahr, dass die Eigenmacht des Handelns den Druck des Erfolges erhöht und kein Scheitern mehr zulässt?

Die Tatsache, dass sowohl der Fragestellung als auch der bewussten Denkweise,  persönliche Einflussnahme zugrunde liegt, lässt hoffen, dass diese Vorgehensweisen auch mit Wahlfreiheit ausgestattet sind.

In unserer sehr dualistisch konditionierten Denkweise, entsteht durch die Trennung von: ich will, aber……ich kann, aber……ich soll, aber………..ich muss, aber……immer ein Konflikt zwischen Verstand und Herz, zwischen Hier und Jetzt.  Der Verstand denkt und lenkt. Aber er hat keine Wahlfreiheit. Das Herz hingegen kennt diese Trennung nicht. Es kategorisiert nicht, es urteilt nicht. Das Herz hat keine Urteilskraft, es strebt nach Einheit und es fühlt. Denken zu können was wir von Herzen wollen. Darin, so glaube ich,  sind wir uns Menschen alle gar nicht einmal mehr so fremd.

Vielleicht leben wir manchmal alle zu sehr im Außen. Vielleicht auch nicht. Aus kunsttherapeutischer Sicht, kann ich immer wieder feststellen, wie bedeutend es ist, auch introspektiv, das Leben zu betrachten.

Aktiv-fragend-denkend!

Ein Mann kam zu Buddha und sagte:                                                                                   „Ich möchte glücklich sein.“                                                                                                    Buddha sagte:“ Streiche das ,Ich‘, es steht für unser Ego                                                      und hindert uns am Glück.                                                                                                      Dann streiche das ,möchte‘, es steht für unser Begehren,                                                 auch das hindert uns am Glück.                                                                                               Übrig bleibt:, glücklich sein‘              

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Kunst-ein Begriff?

Kunst in wenigen Sätzen zu erklären, wäre anmaßend. Es bedarf wahrscheinlich auch keiner Erklärung, als vielmehr einer Annäherung. Wenn ich das Wort „Kunst“ als Definition hernehme und damit frei, assoziativ ( nach Vera F. Birkenbihl) spiele, komme ich zBsp.zu: K wie kreativ, U wie Urkraft, N wie narrativ, S wie spontan, T wie tun. (Und das kann jeder für sich ausprobieren.)

In dieser Annäherung an Kunst ist eine Vielfalt verborgen, die sich aus all dem zusammen setzt, das „auch sein darf und kann“. Kunsttherapie bedient sich dieser Freiheiten, die mit Wahrnehmung, Vorstellung, Intuition, aber auch Wissen und Übung zu tun hat. Insofern kann Kunst auch von Können abgeleitet werden. In der Kunsttherapie steht allerdings der freie Zugang im Vordergrund.
Nicht das Ergebnis nach künstlerischen Kriterien zählt, sondern der Weg, der dahin führt. Die gestalterische Auseinandersetzung  ermöglicht eine Tätigkeit, die nicht durch Funktionen festgelegt wird.

So sich der Wortgebrauch „Kunst“ im Sinne der Etymologie von „Können“ abgeleitet hat, so sehr hat er sich im Wandel der Zeit verändert. In der Auffassung des Begriffes „Lebenskunst“ (lateinisch: ars vivendi) bekommt der Begriff „Kunst“ eine Hinwendung zur Daseinsbewältigung des Individuums. Kunst und Therapie stehen beide für sich, und dennoch gehen sie in Verbindung ein Zusammenspiel ein, das sich an die Grundprinzipien des Lebens hält.

Kreativ-Urkraft-Narrativ-Spontan-Tun! Und das aus bloß einer Variante, die sich aus meiner Überzeugung ableitet.Wieviel an Lebenskunst mag es wohl geben?

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