Just when yo don’t fit in. Ali:En

Ja, wenn man nicht ganz so  reinpasst. Nicht ganz angepasst scheint. Man ist zwar wer. Hat was zu sagen. Aber so ganz fügt sich das landauf landab noch nicht in das System. Armer Kanzler. In Vorarlberg will er nicht ganz so auf offene Ohren stoßen.

https://www.facebook.com/?ref=tn_tnmn

Fit in. Nicht nur sportlich. Es hat auch was ganz praktisch, vertraulich, Logisches. Halt  nicht für Jeden. Das System der Lernfähigkeit, der Anpassung und der Integrität haben ganz viele Menschen in diesem Land verstanden. Sie leben das auch. Die Regierung hat da ja scheinbar ein ganz anderes Bild. GeKronet seist du, Österreich, Heute!!!

Mann hat es auch schwer. Integrationsminister ist nicht mehr. Kanzler ist en vogue. So viel zu tun. Ratspräsidentschaft. Da kann man ja nicht auch noch den Blick nach Vorarlberg haben. Wer denn da entscheidet. Die machen dann aber auch so grobe Fehler. So ein kleines Bundesland, will ja jetzt aufbegehren. Die haben scheinbar nichts Besseres zu tun, als die Integrationspolitik der amtierenden Regierung in Frage zu stellen. Entscheidungen an zu zweifeln, die menschlich eigentlich nicht mehr vertretbar sind. Vor keinem Gesetz. Menschenrechte. Hier. Vor Ort. auch in Vorarlberg. Die amtierende Politik hat hier nicht entschieden. Oha. Ganz was Neues. Wo sind denn jetzt die ganz Bösen???

Geld hin oder her. Das braucht jetzt einmal das Bundesheer. Und auch die Polizei.  Dann braucht es noch ganz viel Schutz, vor all dem Schmutz. Sicherheit vor. Dringlich. So viel Missbrauch auch. Man sich kaum noch wehren. Top Gun.

Es braucht gerade so viel Einsatz. Ja. Wichtigkeit. Präsenz.

Aber: just when you don’t fit in. You never will win!

 

Schöne Bescherung

Mir fehlen eigentlich die Worte. Um etwas schreiben zu können, muss man sich eigentlich auch dieser bedienen. 183 Seiten. Das ist Schwerstarbeit.

Ich bin ja selbst schuld. Habe mir etwas angehört und angeschaut, dass unattraktiver nicht sein könnte, da es ein Farbenkreis ja nie zusammen bringen würde. Blau und Türkis? Es ist eigentlich unmöglich.

Sprachlosigkeit ist das Eine. Farblosigkeit das Andere. Fuck yu Göthe. Der hat’s zumindest mit den Farben verstanden.

Ich kann keine Worte dafür finden.

Kreativitätsrarität

Ist Schreiben zu einer antiquierten Rarität verkommen?  Dazu fällt mir eine Geschichte ein, die ich letzten Sommer auf der Donauinsel erlebt habe.

Ich gehöre ja nach wie vor zu jenen wenigen Personen, die regelmäßig handschriftlich Texte und Botschaften verfassen. Am liebsten natürlich in der Natur, und da ich quasi im Sommer auch auf der Donauinsel wohne, gehören zu meiner Standardausrüstung  Papier und Schreibzeug. Ich mach’s mir dann auf einer Decke oder einer Bank gemütlich, drapiere meine Isolierkanne und mein Jausenpäckchen um mich, und beginne in der Regel mit Lesen. Irgendwann muss ich aber einem in mir aufkeimenden Wunsch nach Schreiben folgen. Meist schreibe ich dann absichtslos, Momentaufnahmen, Beobachtungsfetzen (so in etwa im Stile Julia Camerons Morgenseiten https://www.facebook.com/juliacameronlive/), oder manchmal auch zielgerichtet.

So saß ich auch an jenem Sommertag auf meiner Decke, so vor mich hinschreibend, als ich jemamden auf mich zukommen sah. Ausgerüstet mit einer ziemlich professionell wirkenden Kamera, fragte er mich, ob er ein paar Fotos von mir machen dürfe. Ich war etwas irritiert, aber nicht unangenehm berührt, da es so rüberkam, als wäre es von echtem Interesse. Ich fragte nach, warum er denn fotografieren möchte, und er erzählte mir von seinem Vorhaben, einen Bildband über Wien machen zu wollen, und dass er auf der Suche nach Motiven sei. Die Kombination aus Schreiben, Kaffeetrinken (aus meiner Lieblingstasse, versteht sich) und der Kulisse der vorbeiströmenden Donau, dürfte als Motiv interessant genung gewesen sein.  Außerdem, fügte er hinzu, fand er es außergewöhnlich, dass ich schrieb. Wir unterhielten uns dann noch einige Zeit, er machte Fotos und ging weiter, wohl auf der Suche nach anderen „Raritäten“. http://www.arnoldpoeschl.com/ (book in progress)

Ich musste dann noch länger darüber nachdenken. Ist Schreiben wirklich schon zu so einer Rarität geworden, dass es in einen Bildband  gehört? Man hat 2015 doch tatsächlich noch mit der Hand geschrieben, lautet dann die Botschaft. Es hinterließ ein eigenartiges Gefühl in mir. Ist es wirklich die rasante Entwicklung digitaler Kommunikation und social media, die das Schreiben verdrängen? Und wieviel Sinn macht es, es zu pflegen und aufrecht zu erhalten? Das mag wohl jeder für sich beantworten.

Ich muss zugeben, dass meine eigenen „Schreiberinnerungen“ an die Schulzeit alles andere als schön sind, und wohl kaum eine große Affinität zum Schreiben bewirkt haben. Meine Lust am Schreiben habe ich erst später mit der Korrespondenz entdeckt. Ich bin ja aufgewachsen in einem Tal, wo Dörfer kilometerweit auseinander liegen, und das Erreichen der Schulstadt mit zweistündiger Zugfahrt zu überbrücken war. Und dann noch zu einer Zeit, wo man sich schon tagelang vorher ausmachen musste, wann und wo man sich traf. Hatte man sich aber darüber hinaus noch was zu sagen (was ja bei jungen Menschen auch damals schon so war), dann schrieb man sich auch ab und an. Auch später, als ich für einige Zeit in Amerika war, war die Briefform eine höchst willkommene und erfreuliche Austauschmöglichkeit. Natürlich ist es mit facebook oder skype wesentlich einfacher heute, aber es war halt damals  viel, viel persönlicher, so denke ich.

Seit meiner Zeit in Wien (1988), hat mir meine Mutter (ich hoffe, dir geht’s gut da oben) immer wieder Briefe geschickt. Ich habe diese sehr geschätzt, da ich wusste, sie hatte sich extra dafür Zeit dafür genommen, sich hingesetzt und ihren Gedanken freien Lauf gelassen. Und wenn sie dann kein Schreibpapier zuhause hatte (was sehr oft vorkam, weil sie mit dem Nachkauf nicht immer mithalten konnte), dann nahm sie ein Flugblatt, einen Zeitungsausschnitt oder ein Kalenderblatt (einmal war es sogar eine Todesanzeige, so erfuhr ich gleich auch immer etwas, naja, das war nicht ganz so von brennendem Interesse). Aber es waren immer die originellsten Briefe, die mich auch stets herausgefordert hatten, an den richtigen Stellen weiter zu lesen. Es war schön. Ich danke dir dafür.

Ja, woran liegt es denn nun, dass kaum noch geschrieben wird? Möglicherweise doch an der Tatsache, dass es ein mehr an Zeit in Anspruch nimmt, indem ich mir auch zu der Art und Ausführung der Mitteilung  Gedanken mache. Eine Nachricht, die nicht sofort wo ankommt. Unvorstellbar. Schreiben ist auch ein In-Beziehung-Treten. Und wieviel schöner und freudvoller ist es doch, wenn ich das in Form meiner Handschrift machen kann.                                                                                                                                                                      Schreiben, das nur dem Schreiben dient, ohne Mehrwert, ohne Nutzen? Unvorstellbar. Ich kann dem soviel entgegenhalten, dass gerade das Schreiben an sich, ungeschönt, eine unglaublich  Kraft der eigenen Worte darstellt, und sich je nach Situation, befreiend, beseelend oder auch kreativ gestalten kann. Und das ist ganz individuell.

Darum bin ich eine glühende BefürWORTerin des Schreibens. Antiquiert, aber mit sehr viel Freude am Tun! Jetzt habe ich diesen Text in den PC geklopft. Getan. Und ich hatte mein persönliches  Schreiberlebnis ja bereits heute Nachmittag im Prater. (18 C°. Alt-Altweibersommer, auch antiquiert!)  Hier der Beweis!

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  soviel zum Thema: Ist Schreiben zu einer antiquierten Rarität verkommen?

Lebensforum

Kurzmitteilung

Schicksal, Humor und Gelassenheit…..oder „das Übel“, „der Spaß“ und „die unausweichliche Methode“, damit umzugehen!                                                              Meiner Meinung nach, drei Konstanten im Leben, die nicht weg zu denken sind, und/aber  einander bedingen! Time for Poetry!

Humor and Fate                                                                                                                (they meet each other)                                                                                                     „What about your mood today?“ (Humor asks, like he always does)                               Fate answers:“Get out of my way!“                                                                                     But Humor says (with a tiny bit of sorrow and laugh in between)                                         so you don’t really mean                                                                                                          what you say,                                                                                                                      look around – what a day!                                                                                                   Well, „you are right“,( Fate says)                                                                                         the day looks bright!                                                                                                             but tell me: don’t you often miss it,                                                                                      this feeling, being in a big pool of misfit?                                                                                  Humor grins:“ No, never. I am looking for the bright, wide and  lovely smile,                       it’s so much easier, and for a while,                                                                                     it’s so much longer                                                                                                              – and believe me! It’s so much stronger!                                                                           Fate:“You are an amazing fool, believing in laughing an so much fun,                                  what the hell, have you ever done?                                                                                Humor, still smiling…“oh, it’s a question of being done?“                                                          I didn’t even know it, what a great fun!                                                                                   Fate: „I can’t stand no longer your constantly smile-                                                            he shouts,“stopp it for a while!“                                                                                              So Humor whispers:“ sorry, but I can’t do this.“                                                              cause I know, I can’t miss!                                                                                                    So they went on, in their way to bother,                                                                                but they really  couldn’t meet each other!                                                                                Meanwhile, someone took place-                                                                                          not taking part, but watching the haze….                                                                                and suddenly, Humor and Fate lost their tense-                                                                    in an upcoming way of sense-                                                                                                Calmness appeared                                                                                                                 what a great moment- all of them  cheered! (Barbara Steiner)