Kurzmitteilung

„Gieschrenebes“

>>Jeedr Mnesch vörkerpret enie Sible, eni enimilages uvernwelbechsberas Gächwes asu Kosnotaten udn Velakon, enie lenebde Sible, uwenteergs zmu Wrot, zmu Txet.<<

….und schon Peter Sloterdijk meinte dazu:

>>Jeder Mensch verkörpert eine Silbe, ein einmaliges, unverwechselbares Gewächs aus Konsonanten und Vokalen, eine lebende Silbe, unterwegs zum Wort, zum Text.<<

Eine englische Universität hat herausgefunden, dass Texte problemlos gelesen werden können, wenn die Vokale und Konsonanten vertauscht werden, und der Anfangs-und Endbuchstabe gleich bleibt. Unsere beiden Gehirnhälften arbeiten in einem Team und leisten wirklich Großartiges!

und im Übrigen:P1040938 bin ich für mehr Schreiben und Lesen!!!

Alltagspoesie, oder?

Mit der Feder über das Papier zu gleiten,

erinnert meist an andere Zeiten-

jedoch, die Freude, die dem Schreiben innewohnt,

ist heute wo? so gänzlich smart-gephonet?

Nun ja, will den Fortschritt nicht verderben,

bloß für die Lust am Schreiben werben!

Sich Zeit zu nehmen, ganz für sich,

der Stille folgend, willentlich,

dem Papier auch seine Handschrift schenken,

ohne jemals zu  bedenken,

ob das, was ich jetzt sende,

nicht auch irgendwo am anderen Ende,

in einem Datenaustauschpool dann mündet,

und der Konsumwelt dann verkündet,

was denn dann aus dem Profil,

gefiltert und verwertet-ein jeder will?

So eine Kommunikation auf Schienen,

kann doch nicht dem Menschen dienen?

Es braucht doch mehr noch eigene Worte,

gesagt, geschrieben und vor Orte!

Und im Übrigen, bin ich für mehr Alltagspoesie!