Mittendrin und dennoch anders

Kurzmitteilung

Mittendrin

VinziChance

Menschen aus Afrika, aus Syrien und aus anderen gefährdeten Ländern, die für kurze Zeit Aufnahme in unserer Notschlafstelle finden, können seit Kurzem die Vormittage im VinziRast-mittendrin verbringen. Eine Stunde Deutschunterricht und zwei Stunden in den Werkräumen nähen, tischlern, Fahrräder reparieren. Unter Anleitung von Ehrenamtlichen. Statt Tage der verzweifelten Orientierungslosigkeit, der Suche nach Halt und Heimat. Jetzt Gemeinschaft, Austausch und Struktur des Alltags und vor allem gegenseitige Wertschätzung.

Das ist ein aktueller Beitrag aus der VinziRast mittendrin, und ich freue mich, dass ich seit kurzem, Teil dieses Alltags bin, indem ich in der NähWerkstatt mitbeteiligt bin.

VinziChance mittendrin ermöglicht  Austausch und Gemeinsamkeit. Und es ist ein besonderer Ort, da Menschen aufeinander treffen, die so, nicht aufeinender treffen würden. Durch gemeinsames Arbeiten, sinnstiftend am Entstehen ganz wunderbarer Produkte beteiligt zu sein, macht nicht nur Freude, es bereichert auch ungemein.

Zu sehen sind diese Werke am Ostermarkt im Lokal „mittendrin“. Also alle den 19./20. März vormerken und unbedingt vorbeischauen!!!

Lokal „mittendrin“
Währingerstr. 19, 1090 Wien
Tel. 01/23 50 772 -14
lokal-mittendrin@vinzirast.at

Alltagspoesie, oder?

Mit der Feder über das Papier zu gleiten,

erinnert meist an andere Zeiten-

jedoch, die Freude, die dem Schreiben innewohnt,

ist heute wo? so gänzlich smart-gephonet?

Nun ja, will den Fortschritt nicht verderben,

bloß für die Lust am Schreiben werben!

Sich Zeit zu nehmen, ganz für sich,

der Stille folgend, willentlich,

dem Papier auch seine Handschrift schenken,

ohne jemals zu  bedenken,

ob das, was ich jetzt sende,

nicht auch irgendwo am anderen Ende,

in einem Datenaustauschpool dann mündet,

und der Konsumwelt dann verkündet,

was denn dann aus dem Profil,

gefiltert und verwertet-ein jeder will?

So eine Kommunikation auf Schienen,

kann doch nicht dem Menschen dienen?

Es braucht doch mehr noch eigene Worte,

gesagt, geschrieben und vor Orte!

Und im Übrigen, bin ich für mehr Alltagspoesie!