Kunsttherapie-was ist das?

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BILDER begleiten uns tagein-tagaus. Dem Gestalten, Formen und Fabulieren liegt ein ganz besonderer Zauber inne. „Ein Anfang. Ein Ende. Dazwischen das Tun“. Ohne Anspruchshaltung, jedoch mit großer Wirksamkeit.                                                   Im spielerischen Umgang mit Farben und Formen, werden alle Sinne vielfältig aktiviert. In dieser Symbiose ist Kunsttherapie eine sehr effektive Methode, sich seiner angelegten Ressourcen zu bedienen, und in kreativer Weise GestalterIn zu sein. Durch begleitete kunsttherapeutische Übungen können die uns inne wohnenden Potenziale entwickelt und entfaltet werden. Mittel, die entweder einer Linderung, Heilung, Stärkung oder Veränderung dienen. Malerische Voraussetzungen sind nicht erforderlich.    

Was bringt es mir?                                                                                                                    In der Anwendung meiner schöpferischen Kraft , kann ich für mehr Wohlbefinden, für mehr Lebensqualität, für achtsame Begegnung (self-compassion), für mehr Stabilität, und für mehr Zeit sorgen. Selbstheilungskräfte können durch diese ressourcenorientierte Auseinandersetzung aktiviert werden.

Neues entsteht nicht durch den Intellekt, sondern durch den Spielinstinkt, der aus innerer Notwendigkeit agiert. Der kreative Geist spielt mit den Objekten, die er liebt.“ (C.G. Jung).

WÖRTER begleiten uns tagein-tagaus. Um sich ihrer „Vielfalt“ zu bedienen, gibt es auch hier einen Raum, der sich herausnimmt mit den Wörtern zu spielen. Poesietherapie verbindet die Kraft der Gedankenbilder mit der Lust am Schreiben.  Sprachbilder werden zu einer neuen Bildsprache. Gezielte Übungen führen auch hier zur kreativen Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen. Die Poesie des Alltags ermöglicht einen spielerischen Umgang mit persönlichen Texten und Versen. Ein Wortschatz aus 26 Buchstaben, der nur darauf wartet geborgen zu werden.

„Poesie tritt oft durch das Fenster der Unwesentlichkeit ein“ (M.C. Richards).

K.GTherapie I - Kopie

Manchmal brauchen wir auch nur eine Auszeit, eine Rückbesinnung, ein Innehalten und gelegentlich auch eine andere Wahrnehmung. Das erfordert einen Raum, der offen dafür ist. Einen, der Platz bietet um zu und los zu lassen. Einen, der sich der Kreativität in uns annimmt. Die Wahrnehmung aller Sinne- Hier und Jetzt. Zweckentbunden, lustvoll, sinnlich und frei.

 Es gibt eine Vitalität, eine Lebenskraft, eine Energie, eine Beschleunigung, die nur durch unser Handeln umgesetzt werden kann. Und weil es dich in der Gegenwart nur einmal gibt, ist auch dein Tun einmalig. Wenn du es blockierst, wird es durch kein anderes Medium zum Ausdruck kommen, es wird verloren gehen.“  (Martha Graham).

Literaturliste

Csikszentmihalyi, M. (1997). Das flow-Erlebnis. Jenseits von Angst und Langeweile im Tun aufgehen. Stuttgart: Klett-Cotta.                                                                                Gregg, M. Furth. (2008). Heilen durch Malen. die geheimnisvolle Welt der Bilder. Norderstedt: Walter.                                                                                                       Heimes, S. (2008). Kreatives und therapeutisches Schreiben. Ein Arbeitsbuch. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.                                                                                                                                   Heller, E. (1989). Wie Farben wirken, Farbpsychologie-Farbsymbolik-Kreative Farbgestaltung. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.                                                           Jung, C.G. (1928). Die Beziehung zwischen dem Ich und dem Unbewussten. Darmstadt: Reichl.                                                                                                                                       Jung, C.G. (1990). Typologie. München: dtv                                                                    Kast, V. (2002). Lass dich nicht leben-lebe. Die eigenen Ressourcen schöpferisch nutzen. Freiburg im Breisgau: Herder.                                                                             Kast, V. (1992). Der schöpferische Sprung. Vom therapeutischen Umgeng mit Krisen. Düsseldorf: Patmos.                                                                                                              Kast, V. (2003). Sich wandeln und sich neu entdecken. Freiburg im Breisgau: Herder                                                                                                                                     Knill, P.J. (2007). Was verändert die Kunst in der Therapie, und wie? Frankfurt am Main: Peter Lang.                                                                                                                       Leutkart, C. Wieland, E. Wirtensohn-Baader, I. (2004). Kunsttherapie aus der Praxis für die Praxis. Materiealien, Methoden, Übungsverläufe. Dortmund: verlag modernes leben.  Marschik, M. (1993). Poesietherapie. Therapie durch Schreiben? Wien: Turia & Kant.                                                                                                           Menzen, K.H. (2001). Grundlagen der Kunsttherapie. Stuttgart: UTB.                               Reddeman, L. (2004). Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt. Seelische Kräfte entwickeln und fördern. Freiburg im Breisgau: Herder.                                                                                                                                          Riedel, I. Henzler, C. (2004). Maltherapie. Stuttgart: Kreuz.                                                                                                                                           Satir, V. (2011). Meine vielen Gesichter. Wer bin ich wirklich? München: Kösel.         Spitzer, M. (2002). Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens. Heidelberg: Spektrum.                                                                                                                              Spreti, F. Martius, P. Förstl, H. (2005). Kunsttherapie bei psychischen Störungen. München: Elsevier.                                                                                                            Stelzig, M. (2009). Was die Seele glücklich macht. Das Einmaleins der Psychosomatik. Salzburg: Ecowin.

 

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