Weihnachten….alle Jahre wieder…the show must go on….

…..dieses Lied von Freddy Mercury schätze ich sehr, nicht nur weil ich mit 15 Jahren schon eine so eingefleischter Queen Fan war….sondern weil ich glaube, dass das etwas ist, das in jedem von uns als großer Bestandteil existiert. Wie auch immer die Show aussehen mag.

Weihnachten, vorallem die Vor-Weihnachtszeit präsentiert sich ja immer in dem ganz besonderen Glanz kommerzieller Blüten, nebst der Solidarität, die als Solidarität verkauft wird. Man kann Vieles kaufen und wenn dabei etwas befriedet wird , dann umso besser. Weihnachten: in keiner Zeit des Jahres werden Gefühle so sehr bedient und gleichzeitig so ausgebeutet, dass es einem nicht nur in der Seele , sondern auch in der Tasche weh tut. Ein Fest so kommerziell hoch zu stilisieren, das im eigentlichen Sinne  geprägt wurde von der Geschichte einer zufluchtssuchenden Familie, das hat mehr denn je den Sinn und den Charakter dieses Festes in den Hintergrund gedrängt. Und es ist aktueller denn je.

Zuflucht. Ein widersprüchliches Wort. Es ist ein weg und es ist ein hin. Der Verlust auf der einen Seite sollte im besten Fall einen Gewinn auf der anderen Seite darstellen. Ausgleichend. Es lassen sich Werte nicht immer abwägen. Nicht in Gold.

Weihnachten. Das Fest der Nächstenliebe. Ein Fest des Gebens und des Schenkens. Und es darf es geben, es soll auch so sein.

Nichtsdestotrotz war Weihnachten für mich in diesem Jahr anders. Abgekoppelt von der Konsumwelt, hatte ich noch nie große Lust auf Weihnachtsklimbim und Punsch und all dem Glitzer drum herum. Es war mir immer auch ein Stück weit egal. Aber diese Weihnachten fand ich es manchmal störend und aufdringlich, ja penetrant. Die traditionell gesetzten Signale in jeder Auslage. Ein Kügelchen da, eine Lichterkette dort….ein Tannenzweig über den Sanitäranlagen und ein singender Engel über der Trachtenbluse. Genug. Es gibt genug für alle.

Ich denke und glaube, dass es einen neuen Blick auf Weihnachten und seine Botschaft braucht. Ein neues Miteinander. Es klingt wie ein frommer Wunsch, aber in Wahrheit ist es ganz einfach.

Es gibt Wünsche, es gibt Tatsachen und es gibt Möglichkeiten. Das eine schließt das andere ja nicht aus. The show must go on……ist für mich ein Leitsatz, den ich nie missen möchte, da ich weiß, dass wenn man  alles das, das man tut, immer dann für richtig findet,wenn man auch weiß, dass man es aus Liebe tut.

The show must go on*……… ist ein solidarischer Imperativ! hier und jetzt! „und alle Jahre wieder“ greift hier etwas zu kurz!

*Ps: ich liebe Weihnachten!

soviel zu: Weihnachten….alle Jahre wieder….the show must go on!

 

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