Raum für…

Das Leben hat keine Generalprobe, oder doch?

Wenn man davon ausgeht, dass jeder Akt des Handelns im Leben, gleichsam einer Aufführung im Theater, vieler Proben bedarf, um an die  Form der Darstellung zu gelangen, die seiner/ihrer Rolle gerecht wird, dann kann man auch in seinem Leben manchmal ein Probehandeln verlangen. Jeder Schritt im Leben verlangt Übung.

Seit geraumer Zeit beschleicht mich ein Gefühl, dass diese Probezeiten im Leben nicht mehr Platz haben, da alle immer nur durch einen besonderen Auftritt glänzen müssen. Es gibt kaum eine öffentliche Wahrnehmung des Hinfallens. Aber erst wenn ich hinfalle, kann ich auch das wahrnehmen, was ich brauche, um wieder auf zu stehen. Die Möglichkeit des Scheiterns, setzt erst eine neue Handlung in Gang.

Geht es hier im Besonderen um: Wahrnehmung, Erkenntnis und Anpassung? oder doch mehr um die Frage nach der Wahrnehmung und/oder der Erkenntnis wider der Anpassung?

Meiner Ansicht nach, ist das Leben eine Bühne, und dann besteht Probehandeln immer darin, dass wir uns manchmal Scheitern erlauben dürfen. Immer wieder. Es braucht eben dann auch, einen Raum dafür. Regie führen wir darin aber immer selber. Manchmal wie von selbst, und manchmal auch begleitet. Das erfordert dann immer auch die Situation in unserem Leben, selbst.

Soviel zum Thema: Raum für ….und mein „ganz besonderes Anliegen“ Zeit für….

 

 

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