„Griff An“

„Angriff“ ….oder der „Griff An“ den Stift

Angesichts der Tatsache, dass Wörter und Bilder „angreifen“ können, zeigt, eine unglaublich starke, aber verwundbare Seite in uns.

„Angreifen, Angriff“, bedeutet nichts Anderes, als jemanden zu berühren. Wenn Berührung nicht mehr auf einer Ebene stattfinden kann, die beiden Seiten das ermöglicht, was dafür nötig ist, dann bleibt am Ende nur mehr ,“der Angriff“. Und dann gibt es kaum noch die Möglichkeit, einander so zu berühren, dass eine wirkliche Konfrontation entsteht. Konfrontation würde ja im Endeffekt, ein  wesentlich „mehr an Zeit, mehr an Auseinandersetzung,  mehr an Kontakt“ implizieren, und dafür gibt es aktuell und vielerorts:

ZU WENIG RESSOURCEN! ZU WENIG UMVERTEILUNG!

Aber dafür braucht es einen Raum der Auseinandersetzung, der Konfrontation, und des Griffs an……. Und das, ist immer und überall zu befürworten, sofern auch in dieser Kultur der Auseinandersetzung, Respekt und Toleranz als klare Regeln gelten. Und davon gibte es scheinbar in diesen Zeiten, viel zu wenig!

In diesen Tagen wurde aber so schmerzlich sichtbar, dass es Menschen gibt, die sich nicht an Spielregeln halten (können). Und es ist so unfassbar, dass es keine Worte dafür gibt. Wir brauchen mehr Lebensräume, und weniger Unterdrückung. Wir brauchen ein mehr an Zivilgesellschaft, die ermutigt wird, aufzustehen um für ein Leben einzutreten, dass das Leben erst wert macht. Da sein, mit und füreinander. Leben und leben lassen. Selbstbestimmt. Selbstbewusst.

Wir könnten gut mit, ein weniger an desaströser Bankenverwirtschaftung , ein weniger an Spekulationen und ein weniger an „Mehr von Ausbeutung“ leben. Wirklich gut.

Warum ich dazu schreiben möchte, ist, dass ich immer noch daran glaube, dass, sowohl Worte als auch Bilder in der Lage sind, das zu transportieren, dass in uns angelegt ist, aber sowenig kultiviert wurde. Die Kraft der Bilder und der Worte, der wir uns immer bedienen können, weil sie immanent verfügbar sind. Für jeden von uns.

 Danke an alle, die immer schon daran geglaubt haben, dass  durch Bilder und Worte, ein Angriff möglich ist. Aber einer, der noch viel stärker ist, weil hier Überzeugung und Liebe am Werk sind.

Soviel zum Thema: „Angriff“ oder der „GriffAn“ den Stift

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