Kunst-ein Begriff?

Kunst in wenigen Sätzen zu erklären, wäre anmaßend. Es bedarf wahrscheinlich auch keiner Erklärung, als vielmehr einer Annäherung. Wenn ich das Wort „Kunst“ als Definition hernehme und damit frei, assoziativ ( nach Vera F. Birkenbihl) spiele, komme ich zBsp.zu: K wie kreativ, U wie Urkraft, N wie narrativ, S wie spontan, T wie tun. (Und das kann jeder für sich ausprobieren.)

In dieser Annäherung an Kunst ist eine Vielfalt verborgen, die sich aus all dem zusammen setzt, das „auch sein darf und kann“. Kunsttherapie bedient sich dieser Freiheiten, die mit Wahrnehmung, Vorstellung, Intuition, aber auch Wissen und Übung zu tun hat. Insofern kann Kunst auch von Können abgeleitet werden. In der Kunsttherapie steht allerdings der freie Zugang im Vordergrund.
Nicht das Ergebnis nach künstlerischen Kriterien zählt, sondern der Weg, der dahin führt. Die gestalterische Auseinandersetzung  ermöglicht eine Tätigkeit, die nicht durch Funktionen festgelegt wird.

So sich der Wortgebrauch „Kunst“ im Sinne der Etymologie von „Können“ abgeleitet hat, so sehr hat er sich im Wandel der Zeit verändert. In der Auffassung des Begriffes „Lebenskunst“ (lateinisch: ars vivendi) bekommt der Begriff „Kunst“ eine Hinwendung zur Daseinsbewältigung des Individuums. Kunst und Therapie stehen beide für sich, und dennoch gehen sie in Verbindung ein Zusammenspiel ein, das sich an die Grundprinzipien des Lebens hält.

Kreativ-Urkraft-Narrativ-Spontan-Tun! Und das aus bloß einer Variante, die sich aus meiner Überzeugung ableitet.Wieviel an Lebenskunst mag es wohl geben?

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