Malen als Anspruch?

„Ich kann nicht malen!“

„Ich bin absolut untalentiert“, „Ich werde das nur ruinieren !“ Ich bin diesen Fragen nachgegangen, da es für so viele Menschen eine Hürde darstellt, Farbe auf ein Papier oder eine Leinwand zu bringen. Worin begründet diese Zurückhaltung ? Diese Aussagen schicken entweder einen hohen Anspruch voraus, oder eine Erfahrung im Malen und Gestalten, die einer Beurteilung ausgesetzt war. Meistens begegnen wir solchen Bewertungen in der Schule.

Malen ist ein schöpferischer Akt, dem ein wertfreier Raum gebührt. Ich bestimme das Tempo, die Bewegung und die Komposition, unabhängig davon, ob es für mich ein Thema gibt. In der Hinwendung und Gestaltung liegt eine ganz besondere Kraft und Entfaltung. Und das für Jeden. Wenn Kreativität als Grundprinzip im Leben gilt, und davon bin ich überzeugt, dann stellt sie auch eine bestimmte Form von Energie dar. Wenn wir uns dieser schöpferischen Kraft öffnen, dann setzen wir auch Energie frei. In der Weise, in der wir uns unseren kreativen Seiten zuwenden, begegnen wir uns tief im Vertrauen in unser Selbst.

.„Es gibt eine Vitalität, eine Lebenskraft, eine Energie, die nur durch unser Handeln umgesetzt werden kann. Und weil es dich in der Gegenwart nur einmal gibt, ist auch dein Tun einmalig. Wen du es blockierst, wird es durch kein anderes Medium zum Ausdruck kommen. Es wird verloren gehen“ (Martha Graham).

Soviel zum Thema: “ Ich kann nicht malen!“

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